📌Jungianische Traumanalysen
Bild: Fantasie Liebling Wolken - Kostenloses Foto auf Pixabay Während Freud Träume vorwiegend als Ausdruck verdrängter Wünsche interpretierte, war C. G. Jung der Ansicht, dass sich in ihnen zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten des Träumers zeigen. Außerdem, so Jung, sei bei der Deutung stets in Erwägung zu ziehen, ob sich die in den Träumen auftretenden Personen auf den Träumer selbst und Anteile seiner Persönlichkeit beziehen lassen (Deutung auf der Subjektstufe, im Unterschied zur Deutung auf der Objektstufe, welche den Traum auf die realen Personen bezieht). In der Veranstaltung sollen nach einer kurzen Erläuterung von Jungs Traumtheorie ausgewählte Beispiele von Trauminterpretationen aus der jungianischen Literatur vorgestellt und diskutiert werden. Dozent: Dr. Heinrich Pacher:Philosoph, Pädagoge, Historiker, Literaturwissenschaftler