📌Energiekolonialismus oder Energiewende?
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Für die „grüne“ Energie- und Mobilitätswende braucht es Lithium – für Elektroautos, Batterien, Batteriespeicher. Simbabwe besitzt das größte Lithiumvorkommen Afrikas. Mit kolonialen Rohstoffökonomien soll in Simbabwe jetzt aber Schluss sein. Während die Wertschöpfung bisher im Ausland stattfand, Gewinne an politische und ausländische Investoren flossen, trugen die Gemeinden die sozialen und ökologischen Kosten des Bergbaus. Statt in China werden Vorprodukte moderner Batterien seit 2026 in Simbabwe gefertigt. Der Lithiumboom aber ist ambivalent. Der wachsende Wettbewerb um Afrikas Rohstoffe prägen die wirtschaftlichen und politischen Handlungsspielräume des Landes. Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer bei dieser Entwicklung? Der renommierte Philosoph, Theologe und Literaturwissenschaftler Dr. Boniface Mabanza Bambu wird uns als Referent der Kirchlichen Stelle Südliches Afrika, Chancen und Fallstricke dieser Entwicklung aufzeigen. Als Auftakt zeigen wir den Kurzfilm: "Mit offenen Karten -China in Afrika" von ARTE Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam aktuelle Entwicklungen der Energiewende am Beispiel Lithium einzuordnen und darüber zu diskutieren, welche Perspektiven sich daraus für eine gerechte Entwicklung in Simbabwe, für Afrika und für die Beziehungen zu Europa ergeben.